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Autor: DAS ECHO VOM ALPENRAND

Onkel Paul

Onkel Paul

Onkel Paul, Celia Fremlin

BUCHINFO
Onkel Paul, Celia Fremlin
Dumont  ISBN 978-3-8321-6847-6
284 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, € 22,00

INHALT
Die Sommerferien haben begonnen: In einem beschaulichen Ferienort am Meer bauen Isabel und ihre Schwester Meg mit den Kindern Sandburgen, streiten sich um Liegestühle und essen Eis in der Sonne. Doch dann legt sich ein Schatten über die Idylle: Isabels und Megs ältere Halbschwester Mildred, notorisch neurotisch und wieder einmal in einer Krise, ist in ein nahe gelegenes Cottage zurückgekehrt. Als die Schwestern an diesem Ort zusammenkommen, erinnern sie unweigerlich ein prägendes Ereignis, das sich den Weg in die Gegenwart zu bahnen droht: Vor ziemlich genau 15 Jahren wurde Mildreds Ex-Mann, der sagenumwobene Onkel Paul, wegen versuchten Mordes an seiner ersten Frau verhaftet.
Kehrt Paul nun nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zurück, um sich an denen zu rächen, die ihn einst verraten haben? Oder lassen sich die drei von ihren Nerven übermannen? War da nicht ein Klopfen zu hören? Und wem, um Himmels willen, gehören diese Fußspuren? Meisterhaft erschafft Celia Fremlin in diesem Spannungsklassiker eine Atmosphäre, die auch im Sommer für Gänsehautmomente sorgt.

REZENSION
Wie ein dunkler Schatten schwebt, der schon lange von der Bildfläche verschwundene Onkel Paul, über dem Leben der drei Halbschwestern Mildred, Meg und Isabel. Obwohl die drei eigentlich nicht recht miteinander können, ist für sie ein Leben ohne sich umeinander zu sorgen, undenkbar. Während der imaginäre Onkel seine Spielchen treibt, kommen die charakterlichen Unterschiede der Schwestern und ihre Eigenarten immer stärker zum Vorschein und es ist absehbar dass es nicht lange dauert, bis die Seifenblase zerplatzt. Doch bis es soweit ist, bleibt den zahlreichen Randfiguren genügend Zeit, für zusätzliche Verwirrung zu sorgen und so das Spiel auf die Spitze zu treiben.

DAS ECHO
Eine langatmige Geschichte, die sich in einer Endlosschleife unermüdlich zu wiederholen scheint, bevor das wenig überraschende Ende den Leser erlöst.

Gelato, Grazie, Mord!

Gelato, Grazie, Mord!

Gelato, Grazie, Mord!, Herrmann Ehmann

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Gelato, Grazie, Mord!, Herrmann Ehmann
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-0822-9
288 Seiten, Klappenbroschur, € 16,00

INHALT
Hochsommer an der Adria. Sieben Schönheiten strahlen auf dem Laufsteg, um den prestigeträchtigen Titel der »Miss Adria-Beach« und eine Rolle in einem Kinofilm zu ergattern. Doch kurz vor dem Finale wird Miss Bibione leblos im Pinienwald gefunden. Hat eine Konkurrentin der bezaubernden Beauty Giftpilze in die Tagliatelle gemischt? Als wenig später der exzentrische Fotograf der Misswahl ungebremst gegen einen Brückenpfeiler rast, ermittelt die Polizistin Isabelle Martin undercover als Escortgirl – was sie dabei entdeckt, übertrifft ihre kühnsten Vorstellungen.

REZENSION
Eigentlich ist die Kommissarin Isabelle Martin mit dem festen Vorsatz ihrem Kollegen Sigi Schwaiger dort das Ja-Wort zu geben, in den lang ersehnten Urlaub nach Bibione gefahren. Doch dann durchkreuzt ein mysteriöser Mord ihre Pläne, der ihren zunehmenden Zweifeln an der neuen Rolle als Ehefrau, gerade recht kommt. Nachdem ihr Ehemann in spe, wesentlich früher als erwartet, ebenfalls in Bibione eintrifft, setzt Isabelle alles daran die Mordermittlungen in den Vordergrund zu rücken, um so der anstehenden Hochzeit zu entgehen. Ihre anfängliche Sorge Sigi damit zu brüskieren ist schnell ad acta gelegt, denn ebenso wie ihre Freundin Commissaria Raffaela Conte scheint ihn nichts mehr zu interessieren, als den geheimnisvollen Pilzmörder zu stellen

DAS ECHO
Eine unterhaltsame Sommergeschichte, die für kurzweilige Lesestunden am Strand sorgt.

Crime im Heim

Crime im Heim

Crime im Heim, Ida Tannert

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Crime im Heim, Ida Tannert
Dumont  ISBN 978-3-8321-6722-6
272 Seiten, Klappenbroschur, € 17,00

INHALT
Das Haus »Silberblick«, ein progressives Seniorenstift, braucht mehr Kultur! So sieht das zumindest der ehemalige Feuilletonchef und Heimbewohner Friedhelm Klemp und fasst die Inszenierung von »Hamlet« ins Auge. Unterstützt wird er von seiner vergeblich Angebeteten, Katia Horenfeld, dank derer sich eine bunte Truppe unterschiedlichster Charaktere zusammenrauft. Doch schon das erste Probentreffen wird von einer grausigen Tat begleitet: Ophelia, der Mops einer Darstellerin, wird tot aufgefunden. Das Ergebnis der Obduktion des Hundes, ausgeführt von einem pensionierten Zahnarzt mithilfe eines gräflichen Nageletuis, überrascht und entsetzt alle: Das Tier wurde erschossen. Also ein klarer Fall von Mord! Katia, der die Rolle von Hamlet zugedacht ist, soll auch die »Ermittlungen« durchführen. Dabei ergeben sich immer mehr Ungereimtheiten rund um die Tat. Während Katia noch überlegt, wie sie am besten vorgehen soll, taucht die nächste Leiche auf.

REZENSION
Alt werden wir alle! In ein Seniorenheim ziehen allerdings die Wenigsten. Neben einem gesunden Misstrauen gegenüber solchen Institutionen, verfügen auch nur wenige über die dazu notwendigen Finanzmittel um ihren Lebensabend in einer Seniorenresidenz zu genießen. Wer sich dennoch auf das Wagnis einlässt, hat die Chance dort so einiges zu erleben und damit seinen – wenn auch naturgemäß zeitlich begrenzten Horizont – um so manche Erfahrung zu erweitern. Oft reicht es die Rolle des stillen Beobachters einzunehmen, um an passender Stelle regulierend einzugreifen. Wenn dabei dann auch noch, das ein oder andere altersbedingte Gebrechen als Waffe eingesetzt wird, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

DAS ECHO
Eine bühnenreife Krimikomödie, die beweist, dass Demenz keinesfalls ein Grund ist aufzugeben und sich das Leben trotzdem in vollen Zügen genießen lässt.