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Autor: DAS ECHO VOM ALPENRAND

Das Signal

Das Signal

Das Signal, Ursula Poznanski

BUCHINFO
Das Signal, Ursula Poznanski
Knaur  ISBN 978-3-426-56812-5
400 Seiten, Gebundene Ausgabe, € 24,00

INHALT
Viola ist gefangen. Nach einem Unfall ist sie ans Haus gefesselt und auf die Hilfe ihres Mannes angewiesen. Doch dessen Fürsorge schlägt in Kontrolle um. Oder bildet sie sich das nur ein? Mit Hilfe modernster Technik beginnt Viola, ihren Mann zu überwachen – und stößt auf Ungereimtheiten, die sie in höchste Gefahr bringen.

REZENSION
Wie fühlt man sich wohl, wenn man erst durch einen Unfall ein Bein verliert und anschließend damit konfrontiert wird, dass der eigene Ehemann längst nicht so besorgt um einen ist wie er behauptet? In so einem Fall gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten – Aufgabe oder Kampfansage. Viola, die sich sicher ist, dass es genügend Indizien dafür gibt, dass ihr Mann kein Interesse mehr an einer gemeinsamen Zukunft hat, beschließt trotz ihres Handicaps den Kampf aufzunehmen. Nach den ersten Rückschlägen und der bitteren Erkenntnis, dass sie im Grunde genommen weder ihrem Ehemann, noch ihren besten Freundinnen weiterhin vertrauen kann, schmiedet sie einen Racheplan …

FAZIT
Ein psychologisch raffiniert aufgebauter Plot, bei dem bis zum Schluss alle Optionen offen bleiben.

Zwei Leichen zum Prosecco

Zwei Leichen zum Prosecco

Zwei Leichen zum Prosecco, Eva Reichl

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Zwei Leichen zum Prosecco, Eva Reichl
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-8059-1
320 Seiten, Klappenbroschur, € 15,50

INHALT
Im Kürnbergwald stoßen Chefinspektorin Lotta Meinich und ihr Vater Gustav beim Spaziergang auf eine grausam zugerichtete männliche Leiche. Zwei Tage später wird unweit des ersten Tatorts ein weiterer Toter entdeckt. Es scheint keine Verbindung zwischen den Mordopfern zu geben, und alle Verdächtigen verfügen über Alibis. Während Lotta verzweifelt nach einem Muster sucht, stiftet Gustav Chaos: Ausgerechnet mit einer der trauernden Witwen trifft er sich und bringt damit nicht nur die Ermittler, sondern auch Lottas Geduld an ihre Grenzen. Ein rätselhafter Fall, ein Vater mit eigenen Plänen und ein Mörder, der mehr zu verbergen hat, als jemand ahnt.

REZENSION
Ein Wald – zwei Leichen! Chefinspektorin Lotta Meinrich, die nach ihrem ersten Fall offiziell zwar noch nicht wieder ermitteln darf, macht sich voller Elan an die Arbeit. Das kann ihr keiner nehmen, schließlich war sie als erste vor Ort als Johann Strauss beim Spaziergang den Toten aufgespürt hat. Als dann auch noch kurz darauf ein zweiter Mordfall im Kürnbergwald gemeldet wird, gibt sie endgültig Gas. Doch das nützt ihr wenig. Die Beweislage ist zu dürftig und sämtliche Theorien sind nur ein müder Versuch, wenigstens einen brauchbaren Ansatz zu finden. In der Hoffnung auf einen zielführenden Hinweis greifen die Ermittler zu jedem Strohhalm der sich ihnen bietet. Trotzdem haben sie das Gefühl sich ergebnislos im Kreis zu drehen, bis es plötzlich um Leben und Tod geht.

FAZIT
Eine wendungsreiche Geschichte, die Ermittler und Leser gleichermaßen auf falsche Fährten lockt und damit für Spannung bis zur letzten Seite sorgt.

Kärntner Schatz

Kärntner Schatz

Kärntner Schatz, Andreas Pittler

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Kärntner Schatz, Andreas Pittler
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-8061-4
256 Seiten, Paperback, € 15,50

INHALT
In St. Andrä wird bei Aushubarbeiten ein römisches Skelett entdeckt – doch bald überschattet ein aktueller Mord an der Klagenfurter Universität die Ermittlungen. Chefinspektor Sigisbert Obiltschnig und sein Kollege Ferdinand Popatnig suchen den Täter im Umfeld eines eigenbrötlerischen Althistorikers, der weder Feinde noch Freunde zu haben schien. Die Spur führt sie von den Hörsälen der Universität zu den archäologischen Ausgrabungen römischer Relikte, wo Vergangenheit und Gegenwart auf explosive Weise aufeinandertreffen.

REZENSION
Sigisbert Obiltschnig und Ferdinand Popatnig, die bis vor Kurzem noch auf Streife gegangen sind, werden von einem merkwürdigen Mordfall und einem very special Cold Case auf eine harte Probe gestellt. Als ob sie nicht schon genug mit den anfälligen Ermittlungen zu tun hätten, droht ihnen wegen ihrer unleugbaren Erfolglosigkeit die Rückversetzung zum Streifendienst. Kein Wunder, dass sie angesichts dieser warnenden Drohung zu Höchstform auflaufen. Von den nackten Tatsachen zum Handeln gezwungen, beweisen sie unwiderlegbar, dass sie durchaus in der Lage sind selbst den kniffeligsten Fall erfolgreich lösen zu können.

FAZIT
Ein unterhaltsamer Fall mit zwei unkonventionell agierenden Polizeibeamten, die zur Lösung ihrer Fälle bereit sind aufs Ganze zu gehen.