WIENER ROSENMORD

WIENER ROSENMORD

Wiener Rosenmord, Annemarie Mitterhofer

Als Chefinspektorin Anna Bernini, nach ihrer erzwungenen Auszeit, gleich am ersten Arbeitstag, auf den Kollegen Schramek trifft, ist der Tag für sie eigentlich schon gelaufen. Als dieser dann auch noch behauptet den Fall bereits gelöst zu haben, muss sie schwer an sich halten, ihm nicht in die Parade zu fahren. Aber zum Glück gibt es auch Lichtblicke im Leben. In diesem Fall ist es die neue Kollegin Tanja Hofer von der Spurensicherung, die Anna vor einer unüberlegten Spontanhandlung bewahrt. Damit ist zwar vieles gerettet, aber der Fall noch lange nicht gelöst und bis es zum finalen Showdown kommt, muss Bernini noch vieles wegstecken, um ihren Job nicht erneut  aufs Spiel zu setzen.

Fazit
Eine groteske Story, mit einer außergewöhnlichen Kommissarin, die weitab jeder Norm agierend, als gelungener Auftakt zu einer neuen Krimiserie auf weitere Fälle mit ihr hoffen lässt.

BUCHINFO
Wiener Rosenmord, Annemarie Mitterhofer
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-0214-2
281 Seiten, Klappenbroschur, € 14,50

NEUMONDNACHT

NEUMONDNACHT

Neumondnacht, Günter Neuwirth

Wenn ein Toter zu Lebzeiten genügend Minuspunkte gesammelt hat, ist es kein Wunder, wenn ihm keiner eine Träne hinterherweint. Aber Mord bleibt Mord und so bleibt es den Hinterbliebenen nicht erspart, dass die Kommissarin Christina Kayserling ihren Aussagen mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet. Aber die Sachlage ist schwierig. Obwohl es jede Menge Motive gibt, ist Kayserling nicht dazu bereit sich vorschnell auf einen Täter festzulegen. Denn stille Wasser sind tief und da zu einem gut geplanten Mordanschlag auch ein entsprechendes Alibi gehört, kommt sie nicht umhin die ersten Ermittlungsergebnisse erneut zu hinterfragen.

Fazit
Ein Krimi mit kritischen Gedankenansätzen, der mit seinen vielschichtigen Charakteren und einer überzeugenden Story, bis zum dramatischen Ende alles offenlässt.

BUCHINFO
Neumondnacht, Günter Neuwirth
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-0498-6
378 Seiten, Taschenbuch, € 14,50

DER HUND, DER NUR ENGLISCH SPRACH

DER HUND, DER NUR ENGLISCH SPRACH

Der Hund, der nur Englisch sprach, Linus Reichlin

Mit vielem hat Felix ja gerechnet, aber dass sein spontaner LSD-Trip ihm einen Hund beschert, ist mehr als sein umnebeltes Hirn ohne Widerspruch verkraften kann. Und genau dies wird ihm zum Verhängnis. Der Hund ist nämlich nicht aufs Maul gefallen und ehe Felix sich versieht, hat dieser es geschafft, ihn auf ganzer Linie zu verunsichern. Obwohl er die tierische Erscheinung am liebsten auf seinen geistigen Zustand schieben würde, kommt er nicht umhin sich zunehmend als Opfer eines ausgeklügelten KI-Projekts zu fühlen – oder warum zum Teufel, spricht der Hund ein besseres Englisch als er selbst?

Fazit
Ein groteskes Verwirrspiel, in dem die Grenzen zwischen Realität, Täuschung und Einbildung so lange changieren, bis sie zu einem vollkommen neuen Wahrnehmungsgefühl verschmolzen sind.

BUCHINFO
Der Hund, der nur Englisch sprach, Linus Reichlin
Galiani  ISBN 978-3-86971-285-7
320 Seiten, Gebundene Ausgabe, € 23,00