Böses Licht

Böses Licht

Böses Licht, Ursula Poznanski

BUCHINFO
Böses Licht, Ursula Poznanski
Knaur  ISBN 978-3-426-52885-3
400 Seiten, Taschenbuch, € 12,99

INHALT
Die Inszenierung von Shakespeares Richard III am Wiener Burgtheater trieft förmlich von Theaterblut, daher fällt kaum jemandem aus dem Publikum die echte Leiche auf der Bühne auf: Ulrich Schreiber, altgedienter Garderobier, wird tot auf einem Thron sitzend von der Unterbühne ins Rampenlicht gefahren. Die Tat löst Entsetzen und Ratlosigkeit gleichermaßen aus: Schreiber war allseits beliebt, ein unauffälliger Mann ohne Feinde. Anders als das nächste Opfer, das weitaus bekannter ist …
Doch gleich darauf heißt es Aufbruch nach Salzburg, wo das Ensemble bei den Festspielen gastiert. Unnötig zu sagen, dass auch die junge Wiener Kommissarin Fina Plank die Reise nach Salzburg antreten muss. Verstörende Drohungen, hysterische KünstlerInnen und ein unliebsamer Kollege machen ihr zu schaffen – vor allem aber der Gedanke, dass der Fall mit der Festnahme des Mörders nicht gelöst sein wird …

REZENSION
Großes Drama am Wiener Burgtheater – Mord und Totschlag auf der Bühne, wie auch im richtigen Leben, versetzen das Ensemble, Fans und die ermittelnden Kommissare in höchste Alarmbereitschaft. Wer ist das nächste Opfer und wo liegt das Motiv? Kommissarin Fina Plank, noch jung im Team, von dienstlichen und privaten Kontroversen gleichermaßen geplagt, sieht in dem Fall ihre Chance sich zu beweisen. Entsprechend hoch ist ihr Engagement. Trotzdem ist es fast zu spät bis ihr schmerzhaft bewusst wird, dass sie es mit Schauspielern zu tun hat die ihre Rolle nicht nur auf der Bühne perfekt beherrschen.
Beflügelt durch den Szenenwechsel von Wien nach Salzburg, gelingt es ihr aber endlich genügend Selbstvertrauen aufzubauen um Fall souverän zu lösen –  und damit die Weichen für ihre berufliche Zukunft neu zu stellen.

FAZIT
Eine intrigenhafte Story, in der altbekannte Rollenkonflikte, versehen mit einem neuen Anstrich, auf die große Bühne geschickt werden.

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