Ohne Betäubung

Ohne Betäubung

Ohne Betäubung,  Manfred Bomm
BUCHINFO
Ohne Betäubung,  Manfred Bomm
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-8107-9
552 Seiten, Klappenbroschur, € 17,00

INHALT
Ein verhasster Routinebesuch beim Zahnarzt endet für den pensionierten Kommissar August Häberle im blanken Chaos, als ein Pharmavertreter in der Praxis nach einer Tasse Kaffee tot zusammenbricht. Während alle Anwesenden den Zahnarzt verdächtigen, den eine enge Freundschaft mit dem Toten verband, die zuletzt an dunklen Machenschaften zerbrochen ist, wittert Häberle – trotz frisch gezogenem Zahn und abklingender Betäubung – eine ganz andere Fährte, deren Verfolgung sich als gefährlicher entpuppt als gedacht …

REZENSION
Wenn einem pensionierten Kriminalbeamten eine Leiche auf dem Silbertablett serviert wird, ist es kein Wunder, dass dieser sofort einen Mordanschlag vermutet. Dass er mit seinem Verdacht zunächst alleine dasteht, hält ihn nicht davon ab, umgehend mit den Ermittlungen zu beginnen. Als kurz darauf seine ehemaligen Kollegen am Tatort eintreffen, verfallen alle wieder in ihr altes Rollenverhalten. Obwohl sie von echter Zusammenarbeit weit entfernt sind, nehmen die Ermittlungen langsam an Fahrt auf. Als es ihnen trotz der eindeutigen Indizienlage nicht gelingt ein Mordmotiv zu erkennen, wächst die Angst den Fall ungelöst zu den Akten legen zu müssen. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch und so kommt am Ende eins zum anderen, so dass einer erfolgreichen Verhaftung nichts mehr im Weg steht.

FAZIT
Ein mit nervigen und überzogenen Protagonisten besetzter Krimi, der dem Leser erhebliches Durchhaltevermögen abverlangt.

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