Durchsuchen nach
Autor: DAS ECHO VOM ALPENRAND

GÄRTEN, GIFT UND GROSSE LIEBE

GÄRTEN, GIFT UND GROSSE LIEBE

Gärten, Gift und große Liebe, Klaudia Blasl

Basenfasten in einem Wellnessresort – wer sich trotz des darin enthaltenen Widerspruchs auf ein solches Wagnis einlässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Plan nicht aufgeht. Vor allem dann, wenn es dort innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Tote zu beklagen gibt, ist von Wellness absolut nichts mehr zu spüren. Während das Gruppenerlebnis der Teilnehmer immer mehr zum Desaster gerät, tragen überambitionierte Ermittlungsversuche ihren Teil dazu bei für weiteres Unbehagen zu sorgen. Ein Unbehagen, dass sich auch nach der gelungenen Auflösung des Falls nicht verflüchtigen möchte.

Fazit
Eine absolut nervige Story, die keiner Fortsetzung bedarf.

BUCHINFO
Gärten, Gift und große Liebe, Klaudia Blasl
emons  ISBN 978-3-7408-2070-1
320 Seiten, Klappenbroschur, € 17,00

DER SOMMER IN DEM ALLES BEGANN

DER SOMMER IN DEM ALLES BEGANN

Der Sommer in dem alles begann, Claire Léost

Ein bewegender Roman, in dem das Schicksal von drei höchst unterschiedlichen Frauen über eine Zeitspanne von 1940 bis ins Jahr 2015 lebendig nachgezeichnet wird. Obwohl es anfangs so scheint, als ob sich ihre Lebenswege rein zufällig kreuzen, ahnt man schnell, dass dies ein Trugschluss ist. In einem ausgeklügelten Zusammenspiel aus Heimatgefühlen, Liebe, Träumen und Realität, entsteht ein verhängnisvolles Wechselspiel, das zu einer düsteren und melancholischen Konflikt- und Vergangenheitsbewältigung gerät.

Fazit
Eine ergreifende Story, in der die Geschichte der Bretagne eine wichtige Rolle spielt und ihren Protagonisten einen unverwechselbaren Stempel aufdrückt.

BUCHINFO
Der Sommer in dem alles begann, Claire Léost
KiWi  ISBN 978-3-462-00387-1
240 Seiten, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, € 22,00

HILDUR – DAS GRAB IM EIS

HILDUR – DAS GRAB IM EIS

Hildur - Das Grab im Eis, Satu Rämö

Bereits kurz nach dem Mord an einem umstrittenen Kommunalpolitiker sind Hildur und ihr Kollege Jakob davon überzeugt, dass sie es mit einem weitreichenden Fall zu tun haben. Während Hildur anfängt nach einer Verbindung zum Fall eines kürzlich verunglückten Privatpiloten zu suchen, gelingt es Jakob einige Beobachtungen zu machen, die Hildurs vor Jahren verschwundene Schwestern betreffen. Es beginnt eine mühsame Suche nach weiteren Hinweisen und Indizien, die vor allem durch die anfangende Corona-Krise immer wieder ausgebremst wird. Doch irgendwann ist der Bann gebrochen. Die einzelnen Puzzleteilchen ergeben ein schlüssiges Bild und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Hildur und Jakob einen erfolgreichen Schlussstrich unter zwei gelöste Fälle ziehen können.

Fazit
Viele Zeitenwechsel und ausschweifende Schilderungen erschweren den Einstieg in eine atmosphärische Island-Story, der es deshalb auch nicht gelingt die im ersten Band geweckten Erwartungen zu erfüllen.

BUCHINFO
Hildur – Das Grab im Eis, Satu Rämö
Heyne  ISBN 978-3-453-42818-8
368 Seiten, Klappenbroschur, € 16,00