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Autor: DAS ECHO VOM ALPENRAND

Alpenverschwörung

Alpenverschwörung

Alpenverschwörung, Martin Rüfenacht

BUCHINFO
Alpenverschwörung, Martin Rüfenacht
Gmeiner  ISBN 978-3-8392-0843-4
304 Seiten, Paperback, € 15,00

INHALT
Was als harmlose Stellvertretung für einen lädierten Kollegen beginnt, führt Kantonspolizist Bernauer und sein Team auf einen halsbrecherischen Roadtrip durch die Alpen. Verfolgt von skrupellosen Verbrechern versucht Bernauer, das Geheimnis eines sagenumwobenen Buchs aus dem Kloster Muri zu lüften. Er ahnt nicht, dass er bloß eine Figur in einem perfiden Spiel um Macht und Reichtum ist. Als er merkt, dass er niemandem vertrauen kann, nimmt Bernauer sein Schicksal selbst in die Hand. Doch die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen.

REZENSION
In der Annahme, dass sich mit der Aufklärung eines Falls, des von einem außer Gefecht gesetzten Kollegen, leicht verdiente Lorbeeren ernten lassen, ist der Kantonspolizist Bernauer nur zu gerne zur Übernahme des geheimnisvollen Falls bereit. Doch die Ermittlungsarbeiten laufen rasch aus dem Ruder. Nicht zuletzt durch die äußerst fragwürdigen Ermittlungsmethoden mit denen Bernauer und sein Kollege Ponte den Tätern auf die Spur kommen wollen. So sind dann auch die wenigen Ermittlungsergebnisse eher dem Zufall geschuldet und tragen wenig zur Aufklärung bei. Dass ihre daraus gezogenen Rückschlüsse zudem wenig zielführend sind, bekommen die beiden Beamten dafür postwendend äußerst schmerzhaft am eigenen Leib zu spüren. Doch wesentlich schmerzhafter als die erlittenen Blessuren ist am Ende die Erkenntnis, dass sie sich in ihrem Übereifer vollkommen umsonst blamiert haben.

FAZIT
Eine absolut alberne Story, die sich durch platte Witze und nervige Überziehungen auszeichnet.

Spätsommertod

Spätsommertod

Spätsommertod, Kristina Ohlsson

BUCHINFO
Spätsommertod, Kristina Ohlsson
Limes  ISBN 978-3-8090-2788-1
576 Seiten, Klappenbroschur, € 18,00

INHALT
Es ist Spätsommer in Hovenäset und Zeit für das traditionelle Krebsfest. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen und August Strindberg mit seiner kleinen Tochter Sofia die letzten Sonnenstrahlen genießt, wird ein älteres Ehepaar Opfer eines Giftanschlags. Eben aus der Elternzeit zurückgekehrt, übernimmt Maria Martinsson die Ermittlung, sehr zum Leidwesen von August, der ihr eigentlich einen Heiratsantrag machen will. Als dann auch noch das Krebsfest abgesagt wird und ein rätselhaftes Fotoalbum aus der Vergangenheit seines Großvaters auftaucht, steht Augusts Welt endgültig Kopf …

REZENSION
Hovenäset, ein kleines Nest in Schweden, ist nach dem mysteriösen Anschlag auf ein älteres, angesehenes Ehepaar, in heller Aufruhr. Neben der Frage nach Täter und Motiv, geht die Angst um, selbst Opfer eines Anschlags zu werden. Im Bemühen schnellstmöglich zu einem Ergebnis zu kommen, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Schon bald zeigt sich, dass es in der Familie so einiges gibt, dass einer genaueren Überprüfung bedarf. Trotzdem ergibt sich kein schlüssiges Bild. Erst als August, der Partner der ermittelnden Kommissarin Maria Martinsson, mit seinen Beobachtungen den entscheidenden Hinweis liefert, gelingt es die vielen Spuren zu entwirren und den Fall restlos aufzuklären.

FAZIT
Eine Story, die einen von Anfang an in den Bann zieht und erst wieder loslässt, wenn man das letzte Kapitel beendet hat.

Nach dem Leben

Nach dem Leben

Nach dem Leben, Anna Johannsen

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Nach dem Leben, Anna Johannsen
Edition M  ISBN 978-2496716511
286 Seiten, Taschenbuch, € 11,99

INHALT
Kriminalpsychologe Jan de Bruyn und Hauptkommissarin Hanna Will werden zu einem mysteriösen Fall in Damme hinzugezogen: Helmut Gepken, 75 Jahre alt, wurde mit einer Überdosis Insulin getötet. Der Mann lebte nach der Scheidung vereinsamt auf dem Land, und es gibt zunächst keinerlei Ermittlungsansätze für die Polizei. Erst nach und nach melden sich Bekannte und Freunde des Mannes, die der SoKo Einsicht in die letzten Jahre des alten Herrn gewähren.

Eine Spur führt Hanna weit zurück in die Vergangenheit der Familie Gepken, in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Währenddessen versucht Jan, sich auf der Suche nach möglichen Motiven tief in die Vater-Sohn-Beziehung des Opfers hineinzuversetzen.

Privat müssen Hanna und Jan lernen, mit ihrer neuen Beziehung auch im beruflichen Umfeld umzugehen. Dabei sind sie nicht immer einer Meinung …

REZENSION
Aus einem zunächst unerklärlichen Tötungsdelikt entwickelt sich ein vielschichtiger Kriminalfall, in dem sich die Ermittler intensiv mit dem Mordopfer beschäftigen müssen, um Täter und Motiv auf die Spur zu kommen. Obwohl sie mehrere Ansätze haben, bleibt lange ungewiss welche Spur die richtige ist. Zu verwirrend sind die zahlreichen Hinweise, um einen konkreten Verdacht verfolgen zu können. Hilfreich bei dieser mühsamen Suche sind die psychologischen Aspekte, die in Ergänzung zu den forensischen Spuren langsam ein schlüssiges Bild ergeben. Doch immer wieder stellt sich ihnen die Frage, ob sie wirklich die richtige Spur verfolgen. Erst als es ihnen gelingt die einzelnen Fäden zu entwirren, ergibt sich langsam ein stimmiges Gedankenmodell. Doch um vor Gericht Bestand zu haben, müssen sich die Kommissare in einem letzten Kraftakt erneut auf die mühsame Suche, nach Zeugen begeben, die auch zu einer Aussage bereit sind.

FAZIT
Ein eher ruhiger Krimi, der viele Themen beinhaltet, über die man nach der Lektüre einmal in Ruhe nachzudenken sollte.