„VANITAS – Grau wie Asche“ – Ursula Poznanski

Vanitas Grau wie Asche, Ursula Poznanski

VANITAS – Ursula Poznanski
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 2. März 2020
400 Seiten, Klappenbroschur
Preis: € 16,99
eBook: € 12,99
ISBN: 978-3-426-22687-2

Inhalt
Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten, doch wie es aussieht, haben sie ihre Spur in München verloren. Kaum beginnt sie sich wieder ein wenig sicherer zu fühlen, wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche – ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen?

Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht – doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenreichen Schritt …

Rezension
Leichenschändung und Mord auf dem Wiener Zentralfriedhof – Carolin, die sich als Blumenhändlerin dort ein neues Leben aufgebaut hat, will nicht an Zufall glauben und befürchtet, dass ihre Verfolger sie tatsächlich ausfindig gemacht haben. Von Panik gepackt, beginnt Carolin sich gegen den befürchteten Anschlag auf ihr Leben zu rüsten. Dass sie sich mit ihren, teilweise ziemlich planlosen Maßnahmen, erst recht in den Fokus rückt, nimmt sie nur am Rand wahr und so dauert es nicht lange bis ihr mühsam aufgebautes Kartenhaus in sich zusammenbricht. Danach steht gewissermaßen alles wieder auf Anfang und Carolin ist erneut auf der Flucht.

Fazit
Eine Geschichte, die nicht so richtig in die Gänge kommen will und sich deshalb auch nicht, gegen ihre überwiegenden unglaubwürdigen Protagonisten, durchsetzen kann.