„Am falschen Ufer der Rhône“ – Paul Grote

Am falschen Ufer der Rhône, Paul Grote

AM FALSCHEN UFER DER RHÔNE – Paul Grote
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 4. August 2017
432 Seiten, Klappenbroschur
Preis: € 12,95
eBook: € 10,99
ISBN: 978-3-423-21691-3

Inhalt
Côtes-du-Rhône und Châteauneuf-du-Pape: zwei Weinbaugebiete, links und rechts der Rhône. Zwei Brüder, Winzer am jeweils anderen Ufer der Rhône. Als einer der beiden stirbt, geht man zunächst von einem Unfall aus. Aber Simone Latroye, Praktikantin auf dem Weingut des toten Winzers, hat Zweifel. Sie bittet ihren Patenonkel Martin Bongers, heute Winzer in Bordeaux, um Hilfe. Der ehemalige Frankfurter Weinhändler kommt sofort. Er weiß, wozu Ehrgeiz, Neid und Habsucht einen Menschen treiben können …

Rezension
Thomas Achenbacher, ein junger ambitionierter Pfälzer Jungwinzer, flüchtet nach einer großen persönlichen Enttäuschung auf das Weingut eines französischen Bekannten, an die Côte-du-Rhône. Zunehmend gewinnt er Spaß an der neuen Aufgabe und als er Simone, Praktikantin bei einem Winzer auf der anderen Seite der Rhône kennenlernt, beginnt die Welt für ihn wieder rosiger auszusehen. Auch Simone erwärmt sich für den Deutschen und sie beginnen gemeinsam, die für sie neue Welt der Weine entlang der Rhône zu entdecken. Dabei geraten sie in ein gefährliches Machtspiel, das bereits zwei tote Winzer zu verzeichnen hat.

Fazit
Ein mäßig spannender Krimi, der erst im letzten Drittel des Buches Fahrt aufnimmt, nachdem sich davor unnötig weitschweifig, alles um fachgerechten Weinanbau, sowie Produktion und Vermarktung der edlen Tropfen dreht.